Als weit verbreiteter Industrieofen findet der Kessel breite Anwendung in industriellen Produktionsprozessen. Durch den effizienten Verbrennungsprozess hat sich die Produktion von Stickoxiden (NOx) jedoch zu einem nicht zu vernachlässigenden Umweltproblem entwickelt. Stickoxide gefährden nicht nur die menschliche Gesundheit, sondern haben auch gravierende Auswirkungen auf Ökosysteme und den Klimawandel. Daher ist die Behandlung der vom Kessel emittierten Stickoxide von besonderer Bedeutung.
Ein Wirbelschichtofen ist eine Anlage zur Kokserzeugung, die pulverisierte Kohle mittels Wirbelschichttechnologie erhitzt. Durch die Schwebe der festen Rohstoffpartikel, wie z. B. der pulverisierten Kohle, unter Einwirkung eines Luftstroms entsteht ein siedender Strömungszustand, der einen effizienten Wärmeaustausch und eine optimale Verbrennung ermöglicht. Das Funktionsprinzip besteht darin, die Kohle auf eine bestimmte Partikelgröße zu zerkleinern, sie durch den Luftstrom in eine bestimmte Höhe des Ofens zu transportieren und dort zu verbrennen.
Neben ihrer Anwendung in der Metallurgie spielt die Siedeofenanlage aufgrund ihrer hohen Effizienz, Energieeinsparung, vollständigen Verbrennung, einfachen Bedienung und weiterer Eigenschaften auch in der chemischen Industrie, im Energiesektor, im Umwelttechnikbereich, in der Materialaufbereitung, der Lebensmittelindustrie, der pharmazeutischen Industrie usw. eine wichtige Rolle und findet daher in vielen Industriezweigen breite Anwendung. Mit der technologischen Weiterentwicklung erweitert sich das Anwendungsgebiet der Siedeofenanlage stetig.
Stickoxide (NOx) gehören zu den Hauptbestandteilen von saurem Regen, der Boden, Wasser und Vegetation schädigen, Atemwegserkrankungen verursachen, zu photochemischem Smog führen und die globale Erwärmung verstärken kann. Daher ist die Stickoxidreduzierung in Kesselanlagen notwendig, um gesetzliche Vorgaben zu erfüllen und eine wichtige Maßnahme für Unternehmen, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen und Umwelt und Gesundheit zu schützen. Die Stickoxidbehandlung wird somit ein integraler Bestandteil des Kesselbetriebs werden.
Unser SCR-Denitrierungssystem, das über unabhängige Schutzrechte und zahlreiche Patente verfügt, hat in vielen Bereichen umfangreiche Erfahrung gesammelt und gewährleistet eine durchdachte Anlagenplanung, einen stabilen und zuverlässigen Betrieb sowie extrem niedrige Stickoxidemissionen und Ammoniakemissionen von unter 3 ppm. Damit erfüllen wir die neuesten nationalen Umweltauflagen. Im Siedeofen wird SCR₃ unter Einwirkung eines Katalysators und bei einer bestimmten Temperatur zu Stickstoff (N₂) oder Wasser (H₂O) reduziert.
Bei weit verbreiteten Industrieöfen ist das Problem der Stickoxidemissionen nicht zu vernachlässigen. Die patentierte Mischtechnologie der SCR-Denitrifikation gewährleistet die vollständige Vermischung von Ammoniak und Rauchgas und erreicht so eine nahezu emissionsfreie Produktion von Stickoxiden.
Veröffentlichungsdatum: 16. August 2024
