Gießereien sind ein wichtiger Bestandteil der modernen Fertigungsindustrie. Beim Schmelzen, Gießen und Abkühlen von Metallen entstehen große Mengen an Ruß und Schadgasen. Diese Schadstoffe gefährden nicht nur die Gesundheit der Arbeiter, sondern beeinträchtigen auch die Luftqualität der Umgebung. Mit der wirtschaftlichen Entwicklung ist das Umweltbewusstsein der Bevölkerung gestiegen, und die Kontrolle von Gießereistaub hat an Bedeutung gewonnen.
Die Verbrennung von Stickoxiden während des Gießprozesses in der Gießindustrie ist eine der Hauptbelastungen durch Schadstoffe. Stickoxide bergen potenzielle Gefahren für Umwelt und Gesundheit. Sie können zu saurem Regen, photochemischem Smog und anderen Umweltproblemen führen und reizen die Atemwege. Langfristige Exposition erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Beim Schmelzen, Gießen und Abkühlen von Metallen sowie beim Reinigen der Gussteile entsteht Ruß. Dieser Ruß enthält zahlreiche Schadstoffe wie Schwermetalle, Siliziumdioxid und Kohlenmonoxid. Langfristige Exposition gegenüber diesen Schadstoffen kann zu Atemwegserkrankungen, Hautkrankheiten und sogar Krebs führen.
Für die Umwandlung von stickstoffarmem Gießen sind folgende technische Methoden und Strategien erforderlich:
1. Stickstoffarme Verbrennungstechnologie. Um die Menge an NOx, die im Verbrennungsprozess entsteht, zu reduzieren, werden üblicherweise Technologien wie die Steuerung des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses und halbvorgemischte Brenner eingesetzt. Diese eignen sich für Industrieöfen, die Erdgas als Brennstoff in der Gießereiproduktion verwenden, und können die NOx-Konzentration im Abgas im Allgemeinen um mehr als 30 % senken.
2. Ultraniedrigstickstoffbrenner. Durch den Einsatz von Ultraniedrigstickstoffbrennern können die NOx-Emissionen weiter auf unter 30 mg/m³ reduziert werden.
3. Verbesserung der Verbrennungseffizienz und Reduzierung der NOx-Emissionen durch die Umrüstung bestehender Kessel.
4. Nutzen Sie unsere SCR-Denitrifikationstechnologie. Im Verbrennungsprozess kommt die selektive katalytische Reduktion (SCR) zum Einsatz. Dabei werden Ammoniak (NH₃) oder Harnstoff als Reduktionsmittel verwendet. Ammoniak wird unter bestimmten Bedingungen (Temperatur oder Katalysator) in Stickstoff (N₂) oder Wasserstoff (H₂) umgewandelt. Ammoniak reduziert NOx hochselektiv, ohne vorher mit Sauerstoff (O₂) zu reagieren. Dies ermöglicht die Weiterentwicklung der SCR-Denitrifikationstechnologie und die Reduzierung von NOx-Emissionen, wie sie typischerweise in großen Kesseln oder Industrieöfen Anwendung findet.
Bei der Umstellung auf stickstoffarme Produktion müssen Gießereien ihre spezifischen Gegebenheiten berücksichtigen, den geeigneten technischen Weg wählen und sicherstellen, dass die erwartete Emissionsreduktion nach der Umstellung stabil bleibt. Um die Anforderungen der Umweltauflagen zu erfüllen, die Umweltbelastung zu minimieren und die Gesundheit von Arbeitnehmern und der Öffentlichkeit zu schützen, sind Maßnahmen zur Reduzierung der Stickoxidemissionen unerlässlich. Darüber hinaus sollten Gießereien im Bereich der Luftreinhaltung den Einsatz geeigneter Anlagen und Technologien zur Schadstoffminderung in Betracht ziehen und deren Betrieb und Überwachung sorgfältig überwachen, um die Wirksamkeit der Maßnahmen zu gewährleisten.
Veröffentlichungsdatum: 09. Mai 2024
