Innovationen in der Stahlindustrie: Effiziente Denitrifikationslösungen für Formstahl-Heizöfen

Innovationen in der Stahlindustrie: Effiziente Denitrifikationslösungen für Formstahl-Heizöfen

Mit der zunehmenden Industrialisierung rückt der Umweltschutz weltweit immer stärker in den Fokus. Die Stahlindustrie, als einer der größten Energieverbraucher und Schadstoffemittenten, muss ihre Umweltschutzmaßnahmen dringend verbessern. Als Schlüsselfaktor in der Stahlproduktion stellen die von Formstahl-Erhitzungsöfen emittierten Stickoxide (NOx) eine ernsthafte Bedrohung für Umwelt und Gesundheit dar. Daher ist die Entwicklung und Anwendung effizienter Denitrifikationsverfahren von großer Bedeutung für eine umweltfreundliche Produktion.

Profilstahl ist eine Stahlsorte mit einem definierten Querschnitt. Profilstahl-Wärmeöfen finden breite Anwendung in der Stahlindustrie, unter anderem im Hochbau, Brückenbau, Turmbau, Fahrzeugbau, Schiffbau und Maschinenbau. Beim Walzen von Profilstahl spielt der Wärmeofen eine entscheidende Rolle: Er erhitzt den Rohling auf die für das Walzen geeignete Temperatur, um die Walzkraft zu reduzieren, die Walzgeschwindigkeit zu erhöhen und die Struktur und Eigenschaften des Stahls zu verbessern. Konstruktion und Bau von Stahlwärmeöfen werden kontinuierlich weiterentwickelt, um den Produktionsanforderungen und Umweltauflagen gerecht zu werden. Aktuell sind sie mit einem eigens entwickelten intelligenten Wärmeofensystem ausgestattet, das durch Modellberechnungen und optimierte Verbrennungssteuerung eine präzise Regelung der Rohlingtemperatur, die Reduzierung von Oxidationsverlusten und die Steigerung der Ausbeute ermöglicht. Der Produktionsprozess hat jedoch neben der Umweltbelastung auch Auswirkungen auf Umwelt, Energieverbrauch, Produktqualität und Produktionseffizienz.

Beim Verbrennungsprozess im Heizofen entsteht Rauchgas, das Kohlenmonoxid (CO), Schwefeldioxid (SO₂), Stickoxide (NOx) und andere Schadgase enthält. Das Rauchgas kann Partikel enthalten, die die Atmosphäre mit Staub belasten. Zudem erzeugt der Heizofen während des Heizprozesses viel Wärme, was zu Wärmestrahlung und Lärmbelästigung in der Umgebung führt. Auch beim Abführen des Rauchgases entstehen Schadstoffe wie Stickoxide (NOx), die umwelt- und gesundheitsschädlich sind.

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Die selektive katalytische Reduktion (SCR) ist international als effiziente Denitrifikationstechnologie anerkannt. Unter Einwirkung eines Katalysators wird ein Reduktionsmittel wie Ammoniak (NH₃) oder Harnstoff in das Rauchgas eingesprüht, um mit NOx zu reagieren und unschädlichen Stickstoff (N₂) und Wasser (H₂O) zu bilden. Der automatische Betrieb des SCR-Denitrifikationssystems wird durch ein fortschrittliches intelligentes Steuerungssystem realisiert. Dieses System passt die Betriebsparameter automatisch anhand der Rauchgasanalysedaten an, optimiert die Denitrifikationswirkung und reduziert den Energieverbrauch. Die SCR-Denitrifikationstechnologie erreicht einen Wirkungsgrad von über 97 %, reduziert die NOx-Emissionen signifikant und unterstützt Unternehmen dabei, Umweltstandards problemlos zu erfüllen oder sogar zu übertreffen.

Wir verfügen über zahlreiche Erfolgsbeispiele und viele Kunden, die unsere SCR-Denitrifikationsanlagen einsetzen. Die Anforderungen an Stickoxidemissionen und Ammoniakemissionen von weniger als 3 ppm werden erfüllt, um eine vernünftige Projektplanung, einen stabilen und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten. Unsere SCR-Denitrifikationsanlagen können Unternehmen außerdem dabei helfen, den Energieverbrauch und die Betriebskosten zu senken und so einen doppelten wirtschaftlichen und ökologischen Nutzen zu erzielen.


Veröffentlichungsdatum: 11. Juni 2024