Was ist selektive katalytische Reduktion (SCR)?

Was ist selektive katalytische Reduktion (SCR)?

Die selektive katalytische Reduktion (SCR) von GRVNES ist ein fortschrittliches, aktives Abgasreinigungssystem, das die Stickoxidemissionen (NOx) von Dieselfahrzeugen und -geräten der neuesten Generation nahezu auf Null reduzieren kann. Das SCR-System besteht aus mehreren Komponenten, die zusammen mit anderen Teilen des Abgasreinigungssystems verbaut sind.
Die selektive katalytische Reduktion (SCR) dient der NOx-Minderung im Abgas von Dieselmotoren. Dabei wird Ammoniak (NH₃) oder Harnstoff (üblicherweise eine bestimmte Menge wässriger Harnstofflösung) als Reduktionsmittel verwendet. Unter bestimmten Temperatur- und Katalysatorbedingungen reduziert Ammoniak NOx zu Stickstoff (N₂) und Wasser (H₂O). Da Ammoniak selektiv NOx reduziert, ohne vorher mit Sauerstoff (O₂) zu reagieren, spricht man von „selektiver katalytischer Reduktion“. Die selektive katalytische Reduktion (SCR) ist ein aktives Abgasreinigungssystem, das in vielen modernen Dieselmotoren eingesetzt wird.
Abgasreinigungssystem für Notstromaggregate, Trockenabscheider, Rußbehandlung für Dieselmotoren, Trockenabscheider für Rußbehandlung für Rechenzentrumsgeneratoren
Heiße Abgase strömen aus dem Motor und gelangen in das SCR-System. Dort wird eine wässrige Harnstofflösung (auch Diesel-Abgasreinigungsflüssigkeit genannt) auf einen speziellen Katalysator eingespritzt. Die Dieselabgase lösen an diesem Katalysator eine chemische Reaktion aus, bei der Stickoxide in Stickstoff, Wasser und Spuren von Kohlendioxid (CO₂) umgewandelt werden – natürliche Bestandteile der Atemluft. Bevor die Abgase durch das Abgasrohr des Fahrzeugs austreten, passieren sie außerdem einen Partikelfilter.
Abgasreinigungssystem für Notstromaggregate, Trockenabscheider, Rußbehandlung für Dieselmotoren, Trockenabscheider für Rußbehandlung für Rechenzentrumsgeneratoren

Bei überschüssigem NH₃ wird ein bestimmter Anteil Ammoniak-Schlupfkatalysator (ASC) auf das Ende des SCR-Trägers aufgetragen, um sicherzustellen, dass NH₃ mit O₂ zu N₂ und H₂O reagiert und so eine Sekundärverschmutzung durch NH₃-Leckagen vermieden wird.

Veröffentlichungsdatum: 22. Juli 2025