Stickoxide entstehen sowohl in der Natur als auch durch industrielle Produktionsprozesse. Die von Erdgas freigesetzten Stickoxide stammen aus der Zersetzung organischer Stoffe in Böden und Ozeanen und gehören somit zum natürlichen Kreislauf. Menschliche Aktivitäten emittieren Stickoxide als Produkt vollständiger Verbrennung. Die Verbrennung von Brennstoffen bei hohen Temperaturen, beispielsweise in Flugzeugen, Verbrennungsmotoren, Industrieöfen, Kesseln und anderen Prozessen, erzeugt große Mengen an Stickoxiden.
Ursachen von Stickoxiden im Abgas:
Zunächst der Luftfaktor
In der Luft betrug der Stickstoffanteil 78 %, der Sauerstoffanteil 21 %. Bei der Verbrennung im Kessel wird Sauerstoff für eine vollständige Verbrennung benötigt. Bei der Verbrennung auf hohe Temperaturen reagieren Stickstoff und Sauerstoff aus der Luft zu Stickoxiden.
Zweitens, der Treibstofffaktor
In industriellen Prozessen enthalten Brennstoffe Stickstoff, der bei der Verbrennung mit Sauerstoff zu Stickoxiden reagiert. Die Stickoxidproduktion hängt jedoch von der Wahl der Verbrennungstemperatur ab. Beispielsweise unterscheiden sich die Stickoxide, die bei Kohle und Erdgas entstehen, und derselbe Brennstoff erzeugt bei unterschiedlichen Verbrennungstemperaturen unterschiedliche Stickoxide. Je höher die Verbrennungstemperatur, desto mehr Stickoxide werden produziert.
Drittens, die Lösung
Um das Problem der Stickoxidemissionen weiter zu lösen, wird das durch Generatorabgase und Kesselverbrennung entstehende NOx kontrolliert. Überschreitet das NOx die Standardbehandlungsnorm, kommt die selektive katalytische Reduktion (SCR) zum Einsatz. Dabei wird Ammoniak (NH₃) oder Harnstoff als Reduktionsmittel verwendet. Unter bestimmten Temperatur- und Katalysebedingungen reduziert Ammoniak NOx zu Stickstoff (N₂) und Wasser (H₂O), da es hochselektiv NOx bevorzugt reduziert, ohne vorher mit Sauerstoff (O₂) zu reagieren. In Kombination mit einem integrierten System zur NOx-Entfernung aus dem Abgas des Verbrennungsmotors werden die NOx-Emissionen effektiv reduziert.
Vier, SPS-Steuerungssystem
Das System ist mit einer Totalausfall-Alarmlampe und einer Touchscreen-Alarmfunktion ausgestattet, die den Betriebszustand der Kernkomponenten (Harnstoffdosierpumpe, Stickoxidsensor) überwachen kann. Das System erfasst die Abgastemperatur vor und nach dem Katalysator, die NOx-Konzentration vor und nach dem Katalysator, die O2-Konzentration vor und nach dem Katalysator, den Rauchgasstrom, den Harnstofftankfüllstand, die Denitrifikationsrate und die umgerechnete NOx-Emissionskonzentration am Auslass.
Unser SCR-System eignet sich für gängige Leistungsbereiche von 50 kW bis 2500 kW und ist mit einer Vielzahl in- und ausländischer Verbrennungsmotorenmarken kompatibel. Ob es um die Abgasreinigung von Verbrennungsmotoren, die NOx-Reduzierung oder die Denitrifikation von Kesselöfen geht – wir verfügen über umfangreiche praktische Erfahrung und können die Bedürfnisse verschiedener Branchen erfüllen. Der jeweilige Behandlungsprozess variiert je nach Standortbedingungen (Ofentyp, Brennstoff, Luftmenge, Rauchgastemperatur usw.). Wir entwickeln die optimale Lösung für jedes Szenario und jeden Betrieb.
Veröffentlichungsdatum: 28. Dezember 2023

